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Weihnachten 2007 - Heilig Abend

Es war ein Montag. Irgendwie fühlte ich mich noch nicht so in Stimmung. Nobody war at Home. Papa war irgendwo draußen, Mama bei Oma in der Reha und ich war noch mit einigen Kleinigkeiten beschäftigt. Mama war ungefähr um halb vier wieder im Haus, machte sich fertig und dann gingen wir gemeinsam los Richtung Kirche, wo auch schon Lisa samt Alex H. und Timo warteten. Jenny watschelte dann auch noch an. Zusammen haben wir den Kirchensaal betreten und uns in eine der wenigen noch nicht besetzten Holzbänke platziert. Unsere Blicke waren stets an dem hässlichen Weihnachtsbaum der neben dem Hochalter stand gehaftet. So einen hässlichen Baum hatten wir noch nie. Einfach grün, zerzaust und nur mit vier Reihen einer Lichterkette, die orange leuchtete, beschmückt. Wäre diese Lichterkette wenigstens ordentlich angebracht, hätte man es noch als nicht fertig dekoriert betrachten können, aber fehlgeschlagen.
Daraufhin kam mir die Frage auf: Warum dieses Jahr so und nicht wie in den vorigen Jahren? Was war anders? Warum hat es nicht so geklappt? Lag es daran, dass wir nicht mehr den selben Pfarrer hatten oder weil sich keiner mehr freiwillig dafür gemeldet hatte? Ich weiß es nicht. Ich kann nur hoffen, dass sie das im nächsten Jahr ändern! Als der Gottesdienst zu Ende war, hielten wir uns noch kurz in der Kälte auf dem Kirchplatz auf und quatschten noch ein wenig. Nachdem wir uns alle noch schöne Feiertage gewünscht hatten und sich alle entschieden nun endlich nach Hause zu gehen, machte ich noch einen Stopp bei Familie Ulrich (Familie meines Kirmesburschen TomTom), um ihnen ein gesegnetes Weihnachten zu wünschen + einen guten Rutsch. TomTom war so freundlich und brachte mich anschließend nach Hause, wo auch schon Mama und Papa mit dem Raclette auf mich warteten. Ich bedankte mich bei TomTom und half noch die letzten Schalen und Schüsseln ins obere Wohnzimmer zu bringen. Hmmm... was hatte ich einen Hunger! Während wir uns die Mägen vollschlugen, ließen wir "Apokalypse 10.0" laufen. Wir verweilten ziemlich lange an den Pfännchen, sodass wir auf den Film sehr fixiert waren und das Romméspielen leider in den Hintergrund stellen und sein ließen. Obwohl ich liebend gerne Rommé gespielt hätte. Ich muss euch sagen, ich konnte nicht mehr. Ich konnte mich nicht mehr so recht bewegen. :D Auch wenn man denkt, das war doch nur Raclette! Ihr fragt euch sicherlich, warum ich hier nichts von einer Bescherung erwähne, aber das mit guten Grunde: Es gab keine! Denn warum sollten mein Older und ich meiner Olden schon das Geschenk überreichen, wenn noch drei, die nicht anwesend waren, fehlten! Oder warum sollten meine Momi und ich meinem Olden das Geschenk überreichen, wenn drei der Mitschenker wo anders unterwegs waren? Deshalb waren wir geduldig und warteten bis zu dem nächsten Tag.
Es war ein wunderbarer Abend zu dritt!
10.1.08 09:30


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Weihnachten 2007 1. Weihnachtsfeiertag!

Dieses Jahr wird es anders sein als die letzten Jahre!
Letztes Jahr waren es vereinzelte,
die sich bereit erklärten,
etwas zur Weihnachtsfeier dazuzusteuern.
Eine Person machte einen einfachen Salat,
eine weitere kümmerte sich um Brot, [...]
eine andere besorgte die komplette, teure Käseblatte!
Wenn man sich die einzelnen Dinge mal genau betrachtet,
fragt man sich, ob eine solche Aufteilung gerecht oder ungerecht, fair verteilt ist.
Man überlegt, was gehört dazu, wo muss man es besorgen, wie viel kostet es.
Wenn man das Ganze im Überblick hat,
stellt man das Resultat fest:
ES IST NICHT GERECHT. ES IST NICHT FAIR!
Denn ein Familienmitglied gibt 5€, ein anderes 15€ und ein weiteres 40€ aus.
Drum hat sich für dieses Jahr die 3. Generation, sprich Katja + Nika + Tina + Björn, zu einem Komitee zusammengeschlossen, um das Weihnachtsfest in diesem Jahr zu organisieren.
Dieses Komitee hat sich vor Weihnachten drei mal für etwa 3-4Stunden getroffen. Bei diesen drei Treffen haben sie sich viele Gedanken gemacht; haben sich überlegt, wie kann man den meisten Wünschen nachgehen. Zuerst haben sie sich überlegt, um was muss man sich im Allgemeinen kümmern. Ihnen, den Mitgliedern des Komitees, fiel einiges ein.
- Lieder (Welche Lieder? Wie viele Lieder? Welche Strophen davon)
- Essen (Was soll es geben? )
- Getränke (Wer will was trinken? Gibt es spezielle Wünsche?)
- Geschenke (Wer bekommt Geschenke? Wie sieht es mit wichteln aus?)
- Kosten (Wer bezahlt?)
- Freiraum (Was wird zwischendurch gemacht? Hat man im Hintergrund Musik?)
- Allgmein (Wie soll alles ablaufen?)
Dabei haben die vier dran gedacht, wie es in den vergangenen Jahren bisher abgelaufen ist. Man hörte viel Unzufriedenheit, z.B. "Schon wieder Fondue, können wir nicht mal was anderes machen?", "Wir haben aber wenig gesungen, wie wäre es mit noch einem Lied?"
Um das alles zu ändern, hat das Weihnachtskomitee beschlossen, einen Fragebogen zu erstellen, bei dem alles angesprochen werden würde und wobei es nur Ankreuzmöglichkeiten (Ausnahme bei Getränken) geben würde, sodass man es leicht auswerten könne.
Sie erstellten ihn gemeinsam. Allerdings erstellte Tina ihn auf dem PC, wartete auf Bewertung und verteilte diesen. Bei deren nächsten Treffen, werteten Katja + Nika + Björn + Tina diese Bögen aus. Es fehlten drei. Anhand der ausgewerteten Bögen, konnte man schnell feststellen, welche drei es waren. Denn es fanden sich einige Familienmitglieder, die Anfragen bzw. die Hilfe anboten, die ihren Namen auf dem Fragebogen hinterlassen hatten. Eigentlich waren es sogar 5 Bögen die gefehlt hatten, bei zweien war es von Anfang an klar: Ulla und Manfred (befinden sich zu dem Weihnachtsfest im Urlaub); bei den anderen dreien, war es aber auch vorhersehbar: Christine, German und Lukas! Tina hakte nach.
Sie hatten keine Zeit und Lust diese Bögen auszufüllen und an der Entscheidung teilzunehmen.
Bei unserem letzten Treffen (eine Woche vor DEM Tag) verteilten sie unter sich noch die letzten Schritte, die bis dahin gemacht werden mussten. Tina, Katja und Björn teilten unter sich die Einkäufe. Nika hätte ja auch gerne etwas besorgt - allerdings schlecht ohne Auto bzw. Autoführerschein! Darum kümmterte sie sich um ihren heißbegehrten Schokoladenkuchen nach französischen Rezept und um die ruhige, weihnachtliche Backgroundmusik zusammen mit ihrem Schatz und um die Tischkärtchen. Die Liederzettel übernahm Björn.
Soooo, dann kam der große Tag.
Tina, Frank und Björn fingen mit Änni morgens schon an,
die Tische zu stellen und Stühle für die ganze Herde zu organisieren. Denn Katja und Nika verweilten bei einem sehr schönen Brunch und anschließend bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken in der Reha bei ihrer Oma! Leider konnten sie dort nicht allzu lang bleiben, denn die Vorbereitungen waren noch nicht ganz vollbracht. Drum entfernten sich Lars, Katja und Nika früher, fuhren dann nach Oberbrechen, um Alex abzuholen, den wir für die restlichen Vorbereitungen eingeplant hatten.
In Haintchen angekommen, packten sie noch schnell alles, was noch gebraucht wurde ins Auto bzw. aus dem Auto raus.
Weiter ging's. Bei Änni angekommen. Alles, was mit rein musste, schnappten sie sich und eilten damit rein. Sie waren im Haus, verteilten hier und da Aufgäbchen, stellten alles an Ort und Platz. Einigen von ihnen kam es zuvor mehr vor, was sie noch vorbereiten wollten. Sie wurden zu rechter Zeit fertig.
Sektempfang (Kirschsaft + Sekt und natürlich leckere Cracker *mjammi*), Gequatsche, Willkommensrede, tolle Bilder. Erst als das Zeitlimit einer halben Stunde erreicht war, gegab sich die Gesellschaft gemeinsam ins Wohnzimmer und suchten die mit Tischkärtchen vorgeschriebenen Plätze.
Nachdem sich alle auf dem eigenen Platz eingefunden hatten und das "Liederheftchen" (+ eventuell auch Flöten) erhalten hatten, wurden die nach Fragebogen meist gewünschten Lieder samt der auserwählten Strophen gesungen.
Nicht zu vergessen, es wurden 2 Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Einmal von Opa Karl (Traditionelle) und einmal von Nika (eine, aus der heutigen Zeit).
Für die Kinder, die es entweder nicht abwarten konnten oder nicht so lang aufbleiben konnten wegen des Alters, gab es schon vor dem Essen ein Teil der Geschenke.
Daraufhin wartete das Essen entweder in Küche (Goulasch + Chilli con Carne) oder am Buffet. Es war köstlich!
Die Teller waren leer. Sie wurden abgeräumt.
Nun kam der Teil der Bescherung (Wichteln oder "normale").
Durch Fragen, die die Moderatorin Katja mithilfe eines Wissensspiels gestellt hatte, legte man die Reihenfolge der Vergabe der Geschenke fest. Natürlich hat die Person als erstes ein Geschenk bekommen, die die gestellte Frage am Schnellsten beantworten konnte. Mit der richtigen Antwort schied diese Person dann aus. Es zögerte die Zeit in den Abend ein wenig hinein. War mal was anderes. Sehr amüsant. Alex musste die Runde direkt nach der Bescherung schon verlassen. Gerade zur rechten Zeit: Nachtisch! (Eis in verschiedenen Sorten + Schokoladenkuchen) Nachdem alle gesättigt waren, alles abgeräumt war, bildeten sich kleine Grüppchen zum Spielen, Plaudern oder eben etwas anderes.^^ Allerdings hielt die Phase nicht lang an. Nach etwa einer halben Stunde waren nur noch Norbert, Eva, Katja, Lars, Johann, Björn, Albrecht, Sabine, Änni und Nika da. Aber kein Grund zum Traurigsein! Sie hatten Spaß, auch wenn ein Rotweinglas zu Bruch ging. Im Übrigen war der Aldi-Wein ziemlich lecker, sehr zu empfehlen! Um das frühe Aufstehen am nächsten Tag zu vermeiden, packten alle noch mit an aufzuräumen. Um etwa kurz nach Mitternacht machte sich der Rest auf den Nachhauseweg!
Dabei wären einige sogar noch länger geblieben!
Es war ungelogen ein schönes, mal bissi anders organisiertes und aufgebautes Weihnachtsfest! Sehr zu loben!
10.1.08 12:32





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